Dolmetschen

Dies umfasst:

Simultandolmetschen

Die Verdolmetschung erfolgt fast zeitgleich mit der Originalrede. Hierfür ist gewisse Technik erforderlich (Dolmetschkabinen, Kopfhörer und Mikrofone etc.). Diese Form des Dolmetschens kommt u.a. bei größeren Konferenzen zum Einsatz, ist aber auch aus dem Fernsehen bekannt, z.B. bei Interviews in Sendungen wie „Wetten, dass…?“ und Interviews mit Sportlern, etwa nach WM-Spielen.

Konsekutivdolmetschen

Während ein Redner spricht, macht der Dolmetscher mithilfe speziell erlernter Technik Notizen und gibt zeitversetzt wieder, was der Redner gesagt hat. Die Redepassagen sollten hierfür nicht länger als 5-6 Minuten sein; in der Regel ist die Wiedergabe durch den Dolmetscher um etwa ein Drittel kürzer. Diese Form des Dolmetschens kommt bei kleineren Konferenzen zum Einsatz, aber beispielsweise auch bei Gerichtsverhandlungen.

Flüsterdolmetschen

Diese Form ist vergleichbar mit dem Simultandolmetschen, jedoch arbeitet der Dolmetscher nicht mit Technik, sondern steht oder sitzt leicht schräg hinter dem Zuhörer und flüstert diesem die Verdolmetschung des Gesagten zu. Das Flüsterdolmetschen ist dann geeignet, wenn nur für einen oder maximal drei Zuhörer gedolmetscht wird. Bei Treffen von Politikern im kleinen Rahmen, z.B. von nur zwei Staatsoberhäuptern, kann man diese Form manchmal beobachten.

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